Interdisziplinäres Kunstprojekt

Let's Play Shedhalle


Das interdisziplinäre Kunstprojekt «Let's Play Shedhalle» setzt den Akzent auf eine Begegnung zwischen der Shedhalle und den Kunstschaffenden. Die Shedhalle soll der Impuls für die künstlerische Arbeit sein.

Das Projekt

Inspiration

Ziel ist, dass verschiedene Generationen von Kunstschaffenden interdisziplinär miteinander in Kontakt kommen, sich über ihre künstlerischen Prozesse austauschen können, dazu forschen und eine Zusammenarbeit möglich wird.


Arbeiten sollen für die Shedhalle entwickelt werden oder mit bestehenden Arbeiten ortsspezifisch umgegangen werden. «Let`s Play Shedhalle» bietet den teilnehmenden Künstlerinnen und Künstlern die Möglichkeit, zwei Wochen in der Halle zu arbeiten und ihre Projekte zu entwickeln. Im Ausstellungskonzept ist die interdisziplinäre Künstlerschaft vorgesehen. Medien sind Installation, Malerei, Video, Theater, Sound und Performance.


Ausstellung und Performances machen die Shedhalle neu erlebbar. Mit der grosszügigen Architektur, den Lichtverhältnissen und ihrer speziellen Klangwelt bietet sie eine nicht alltägliche Möglichkeit zur künstlerischen Auseinandersetzung.

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Wie könnte man durch den Raum schwingen? Man müsste etwas Archaisches zum Industriellen hinzufügen. Beim Betreten der Halle geschah mit mir eine Art von Entgrenzung. Mich interessiert der Leerraum. Jede Ecke ist imposant.


Interdisziplinäre Begegnungen, work in progress und openhall

Spielen und Ausprobieren ist ein wesentlicher Bestandteil des kreativen Prozesses. Das Neue einbringen, beobachten, auswählen oder verwerfen sind Bestandteile des künstlerischen Arbeitens. Seit einem Jahr treffen sich zu diesem Thema monatlich 20 Künstlerinnen und Künstler aus allen Sparten und beziehen sich dabei auf einen besonderen Ort in Pratteln: Die Shedhalle.


Die ehemalige Verteilerzentrale des Coop, hinter dem Bahnhof Pratteln, ist eine hohe Halle mit den typischen Deckenfenstern aus Glas, dem «Sheddach». Sie strahlt mit ihrer verbliebenen Einrichtung und technischen Relikten einen Industriecharme aus, der zur Auseinandersetzung und zum «Spiel» inspiriert. Nadine Seeger und Simone Thiele, zwei bildende Künstlerinnen aus Basel, sind die Initiantinnen dieses Projektes. Ihr Wunsch ist es, den Austausch regionaler Kunstschaffenden zu fördern, sowie die Zentrale Pratteln bekannter zu machen.



In der ersten Woche wird unter Ausschluss der Öffentlichkeit gearbeitet

Ab dem 11. September wird eingeladen, diesen Ort und die darin entstandene Kunst zu entdecken und zu erleben. Dazu gibt es Vorveranstaltungen, wie eine Theateruraufführung, Workshops für Schulklassen und Künstlergespräche.


Am 18.-20. September werden alle Werke vollendet sein und der Öffentlichkeit präsentiert (Vernissage 18.9./ 18 Uhr). Lesungen, Führungen, Performances und auch Kulinarisches enthält das vielfältige Programm an diesem Wochenende.